entrepreneurdays 2018
in Berlin

Wir haben eine Woche in Berlin verbracht,
um die Gründerszene dort kennenzulernen

Hintergrund


Warum sind wir nach Berlin gefahren?

Eine Reise durch die Berliner Gründerwelt

Eines unserer Ziele als Hochschulgruppe ist, selbst zu Entrepreneuren und Experten bezüglich Innovation zu werden. Wir glauben, dass man dieses am besten erreicht, indem man die Persönlichkeiten hinter Innovationen, Start-ups und Forschungsprojekten kennenlernt. Um über Karlsruhe hinaus zu schauen, unternehmen wir die entrepreneurdays, auf welchen wir uns als Team mit eben solchen Menschen treffen und uns von ihren Erfahrungen und Gedanken inspirieren lassen – mit der Intention, aus diesem Input Impulse für unsere eigene Arbeit zu gewinnen.

Unser Reiseziel


Warum gerade Berlin?

„What makes Berlin f***ing special?“

So lautete die (etwas abgewandelte) Frage, die ein Investor mal einem unserer Gesprächspartner gestellt hat.

Berlin ist für die deutsche Start-up-Szene der Dreh- und Angelpunkt. 68% des in Start-ups investierten Risikokapitals in Deutschland floss 2017 in Berlin [1]. Etwa 17% aller deutschen Start-ups sitzen in Berlin, mehr als irgendwo sonst in Deutschland [2]. Darüber hinaus bietet Berlin mit 3 Top-Universitäten und vielen Netzwerken ein Umfeld, welches für Erfahrungsaustausch und organisches Wachstum sorgt.

Los geht’s!

Heute ging es für uns 5 Stunden mit dem Zug von Karlsruhe nach Berlin. Wir möchten uns die Innovations- und Unternehmenskultur in Berlin anzuschauen, den Spirit kennenlernen und neue Impulse mit nach Karlsruhe nehmen. Wir sind gespannt, was uns erwartet!

Über Co-working-Spaces und Corporate-Start-ups

Heute hatten wir unsere ersten Termine! Der Tag begann mit einem Treffen mit Filip von Factory Berlin. Bei Factory handelt es sich um eine Mischung aus Co-Working-Space und Netzwerk. Hier treffen Gründer auf CEOs von Großkonzernen und Investoren. So entsteht ein sehr spannendes und dynamisches Arbeitumfeld, in dem Start-ups 6 Monate Zeit haben, um auf eigenen Beinen zu stehen – danach verlieren sie dort ihre Räumlichkeiten, getreu dem Prinzip “up or out”.

Nachmittags haben wir uns in dem Co-Working-Space WeWork mit Jörg von ShareHouse getroffen. ShareHouse ist ein sogenanntes Corporate-Start-up, ein Start-up also, das von einem Mutterkonzern ausgegründet wurde. Jörg leitet nicht nur ShareHouse (eine Plattform zum Finden von Lagerräumen), sondern auch die Innovationsabteilung des Mutterkonzerns und konnte uns spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Blockchain, 3D-Druck und Augmented Reality geben.

Gründer-/Forschungsszene rund um die Universität

Heute haben wir unseren Tag an der Technischen Universität Berlin begonnen, um einen Einblick in die Forschungs- und Gründungsszene rund um diese Universität zu bekommen. Dazu haben wir uns mit Julian und Robert vom Center for Entrepreneurship (CfE) der TU getroffen. Sie haben uns einen Überblick über die Aktivitäten in der Entrepreneurship-Forschung und -Lehre sowie des Gründungsservice gegeben. Darüber hinaus konnten wir mit einigen studentischen Gründern sprechen, die für die Startphase in Räumlichkeiten der Universität unterkommen.

Danach haben wir uns mit Lia von der MicroEnergy Systems Research Group getroffen, die an dezentralen Energiesystemen forscht, besonders im internationalen Zusammenhang. Dabei haben wir viel über die Forschungsarbeit an der Universität und internationale Unterschiede gelernt.

Am Nachmittag haben wir uns dann noch mit Lukas von Vehiculum getroffen. Vehiculum ist ein Start-up, welches zum Ziel hat, das Leasen von Fahrzeugen zu vereinfachen. Bei einem entspannten Gespräch auf der Dachterrasse hat uns Lukas viel über den Alltag als Gründer erzählt und von seinen persönlichen Erfahrungen berichtet.

„Gründen ist das tollste der Welt, aber nur in der Summe wenn man zurückblickt.“

LUKAS, GRÜNDER & GESCHÄFTSFÜHRER VON VEHICULUM

Junge Start-ups & jüngere Technik

Heute haben wir den Tag bei einem sehr jungen Start-up gestartet. Book One möchte ein System zur Vereinfachung von Reisekostenabrechnungen entwickeln. Dabei stehen sie noch relativ am Anfang, sind dabei die Technologie zu bauen und ihre genaue Richtung zu evaluieren.

Nachmittags haben wir uns auf eine Empfehlung hin noch auf dem Forschungscampus Schöneberg umgeschaut, wo sich vor allem mit der Entwicklung von Mobilitätslösungen beschäftigt wird. Dabei konnten wir einen selbstfahrenden Bus besichtigen und beim Fahren sehen – unsere Meinung: Technik noch verbesserungswürdig.

Abends waren wir bei einem weiteren jungen Start-up, Elena International. Elena entwickelt eine Software, die es ermöglicht, den Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz durch kluge Modulation zu erhöhen. Elena hat vor kurzem die Zusage für ein EXIST-Gründerstipendium erhalten – ein Grund zu feiern!

Sightseeing & historische Technik

Unser Besuch in Berlin neigt sich dem Ende zu. Heute haben wir den Tag genutzt, uns noch ein bisschen als Touristen in Berlin umzuschauen. Außerdem waren wir im Deutschen Technikmuseum und waren überrascht, wie etwa Kommunikationstechnologie bis vor kurzem noch aussah.

Abends ging es dann auf den Weg zurück nach Karlsruhe.

neben den entrepreneurdays führen wir auch noch weitere events durch